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Sozialer Arbeitsmarkt für Zuwanderer

Sozialer Arbeitsmarkt für Zuwanderer

Echte Integration erfolgt nur über Arbeit. Jedoch sind viele der neu zugewanderten Menschen noch nicht soweit qualifiziert, um im ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können. Verbunden mit der weiteren Ausbildung in der deutschen Sprache scheint es für diese Bevölkerungsgruppe sowie für deutsche Langzeitarbeitslose notwendig, einen sozialen Arbeitsmarkt zu schaffen.
Es kann nicht hingenommen werden, dass Menschen so lange ohne Arbeit bleiben, bis sie sich daran gewöhnt haben. In einem öffentlich finanzierten und bürokratiearmen sozialen Arbeitsmarkt können Menschen an die Arbeit herangeführt werden. Es können zusätzliche Qualifikationen vermittelt werden. Die Tätigkeiten können mit weiterem Spracherwerb verbunden werden.
Ein solcher Arbeitsmarkt müsste ohne größere Einschränkungen und bürokratische Vorgaben errichtet werden, damit möglichst viele Arbeitgeber sich daran beteiligen können. Durch Arbeit entstehen Sozialkontakte, ein geregelter Tagesablauf und Kenntnis der deutschen Gesellschaftsordnung. Nichts wäre schlimmer, als eine zum Nichtstun oder zu Gelegenheitsjobs verdammte Zuwanderergeneration entstehen zu lassen. Die zukünftigen Probleme liegen dann auf der Hand und kosten ein Vielfaches als ein öffentlich finanzierter Arbeits- und Qualifikationsmarkt.

(Foto: Daniel M. Ernst/shutterstock.com)

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